Johan Knopf (1650 – 1728)

Johan Knopf is the second of 61 people in “Stammtafel Der Familie Knoop“.

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Johan Knopf (auch Knoop, Knop, Knoph und Knohp), geb. vermutlich um 1650, wird zur Unterscheidung zu seinem Sohn Johann (geb. 1684) auch mit dem Zusatz “major” (zuerst 1713) oder “senior”, später auch “du aeh” bezeichnet. Einige Male nennen ihn die Urkunden auch “Johann Hinrich”. Er folgt seinem Vater als Fährmann in Artlenburg. Er leistet den Eid, den schon sein Vater abgelegt hat, am 22.5.1680:

E 19. Praestirt diesen Eid des Fährmanns Jürgen Knopens Sohn Johan Knopf den 22. Mai 1680 morgens 8 Uhr im Beisein des Herrn Amtsschreibers Hartwich Brunsichens, des Holzvogts Frantz Raben und der beiden Meiervögte zu Marienthal und Reetscheun Paul Bauren und Christian Pentzins und setzt zu Bürgen Hans Brandten und Jochim Oldenburg, beide aus Artlenburg…

Wie lange er das Amt eines Fährmanns ausübte, ist nicht festzustellen. Am 23.9.1685 leistet er den Eid als Bürgermeister in Artlenburg:

E 20. Johan Knoppen, Bürgermeister zu Artlenburg, Eid. Nachdem der Durchlauchtigste Fürst und Herr, Herr Julius Frantz Herzog zu Sachsen, Engern und Westfalen, der Röm.-Kaiserl. Majestät Generalfeldmarschall, Obrist über ein Regiment Kürassiere, mein gnädigster Fürst und Herr mich, Johann Knop, als Bürgermeister hat bestätigen und annehmen lassen, so gelobe und schwöre ich Hochgemelter Ihro Fürstl. Durchl. einen Körperlichen Eid in meine Seele, dass ich will getreu, hold und gewärtig sein, Schaden und Nachteil nach bestem Verstand abzuwenden, auf die Holzung, Grenzen, Jagden wie auch auf die Elbdeich und was sonst vorfallen möge, was Ihrer Hochfürstl.Durchl. Hoheit und Gerechtigkeit betrifft, eine fleissige Aufsicht zu haben, damit deroselben kein Schaden erleidet oder sonst etwas Verfängliches geschehen oder vorgenommen werde möge, wenn sich auch Schlägereien, Scheltworte und ungeziemtes Leben an Dieberei und Hurerei in und ausserhalb des Ortes sich zutragen und sich sonst etwas Böses begeben würde, will ich solches sofort den Beamten zu Lauenburg anzeigen und nichts verschweigen, und wenn ich sonst etwas erführe, woran Ihrer Hochfürstl.Durchl. sehr gelegen ist oder dero Ruf angeht und mir zu verschweigen nicht gebührt, will ich alles nach Gelegenheit und Gestalt der sachen sofort Ihrer Hochfürstl.Durchl. selbst oder den Beamten offenbaren; von mir will ich sagen, auch in meinem Bürgermeisteramt bei der Einziehung der Contribution und anderer Belange fleissige Aufsicht zu führen, damit in dieser Gemeine keinem zu viel noch zu wenig geschieht, auch die Einwohner dieses Ortes allemal zur Verrichtung der Gebühren, der Hofdienste und was sonst von der Obrigkeit und von Amts wegen zu geschehen anbefohlen werden möge, Tag und Nacht mit allem möglich Eifer und Fleiss anzuhalten, damit nicht das Geringste verabsäumt werden möge, den Herren Beamten allemal gebührenden Respekt und Gehorsam zu leisten, mich also so verhalten soll und will, wie es einem ehrlichen Bürgermeister wohl ansteht und gebührt, so wahr mir Gott helfe und sein Heiliges Wort.

Praestirt in der Hochfürstl.Amsstube in Gegenward des Amtsschreibers Johann Ferdinandt Herttman, des Kornschreibers Johann Adolf Platten und des Burgvogtes Heinrich Macken den 23. September 1685.

Als Bürgermeister wird er 1687 und 1693, als Deichvogt 1718 erwähnt.

In den Jahren 1697, 1704, 1718, 1719, 1721 wird er auch als Zollgegenschreiber genannt. In dem Verzeichnis der Hannoverschen und Zelleschen Beamten aus dem Jahre 1715 wird er jedoch nich aufgeführt, obwohl Zöllner, Zollverwalter und Zollgegenschreiber in Lauenburg, Schnackenburg, Hitzacker, Lüneburg erwähnt werden (36).

Johan Knopf war nicht unbegütert.

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Tabak-Corner Knoop

During a recent trip to Germany, we came across the following convenience store while walking around in Hamburg. My father and uncle dropped in to see if Knoop was the proprietor’s real name (instead of a clever marketing campaign 😉 and indeed it was!  The store can be found on the Colonnaden. — Marc

Jürgen Knop (1620-1678)

Jürgen Knop is the first of 61 people in “Stammtafel Der Familie Knoop“.

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Jürgen Knop, von dem die ersten Nachrichten aus Artlenburg stammen, ist vermutlich um 1620 geboren. Über seine Herkunft ist nichts bekannt. Er wird in den Artlenburger Kirchenbüchern 1647, 1648 und 1654 bei der Taufe von Kindern erwähnt und bewohnt vielleicht schon den Katen Nr. 40 in Artlenburg, als dessen Besitzer um 1680 sein Sohn Johan gennant wird.

Er erscheint auch als Knopen, Knoop und Knopf.

Am 21.8.1669 leistet er den Eid als Elbfährmann in Artlenburg:

E 18. Fährman Jürgen Knops Eid zu Artlenburg. Nachdem ich, Jürgen Knop, von dem Durchlauchtigsten Fürsten und Herrn Julius Frantz, Herzog zu Sachsen, Engern un Westfalen, meinem gnädigsten Fürsten und Herrn, als Fährmann zu Artlenburg bestellt und angenommen wurde, so lobe und schwöre ich hiermit zu Gott dem Allmächtigen in meine Seele einen körperlichen Eid, dass ich will I.H.F.D. (= Ihrer Hoch-Fürstlichen Durchlaucht) zu jeder Zeit getreu, gehorsam hold und gewärtig sein, sein Bestes wissen, Schaden und Nachteil mit Fleiss warten, die Hofbediensteten zu jeder Zeit, sobald sie and die Elbe kommen, ungesäumt überführen, diejenigen, die sich gegen I.H.F.D. oder dessen Beamten und Untertanen vergangen haben, ums Geld willen nicht überfahrer es sie denn, dass dies von I.H.F.D. oden dessen Beamnten befohlen oder erlaubt wird, das Fährboot bei nachtschlafene Zeit verschlossen halten, auch niemand bei Nachtzeiten über fahren und herüberholen, es sie denn, dass einige Fürst. Bedienten in Gnädigster Herrschaft Geschäften hinaus wolten oder verreist wären, auch keine Bettler, Landsknechte oder sonstige Landstreicher um des Geldes willen überfahren und insbesondere dasjenige, was ich an Fährgeld erhebe, dem Zöllner zu Artlenburg, weil I.H.F.D. davon das eine Drittel und dem Armenhause das andere Drittel gehört, zu richtiger Berechnung ohne irgendwelche Unterschleife einliefern. Was ich auch immer erfahre, was I.H.F.D. selbst oder desse Beamten zu Lauenburg ungesäumt ansagen, und was mir anvertraut oder vorkommen wird, das sich zu verschwiegen halten und niemandem offenbarn, auch sonst sich verhalten, wie es sic für einen getreuen Fährmann eignet, gebührt und wohl anstehen so war mir Gott helfe und sein heiliges Wort.

(gez. Jürgen Knopf

Zu weiterer Versicherung habe ich zu selbstschuldigen Bürgen gesetzt Lütke Brandt und Hans Gärstenkorn, beide in Artlenburg. ____ir vorbenannten beiden Bürgen verpflichten uns, bein Verpfändung aller unserer Habe und Güter mit allem Fleiss daran zu sein, dass obige eidliche Verpflichtung in allen Klauseln und Punkten weidlich möge nachgelebt werden, auch für alle durch unseres Prinzipalen Versäumnis oder Verwahrlosung etwa entstehenden Schaden einzustehen und zu haften. Urkundlich haben wir dieses wegen unseres Prinzipalen Jürgen Knopen mit unserem Markzeichen bekräftigt.- Geschehen Lauenburg auf der Fürstl. Amstsstube in Gegenwart des Herrn Kammermeister Jacob Krügers, des Herrn Amtsschreiber Hartwig Brunsichs wie auch des Hofmeisters zu Marienthal Paul Bauwers und des Reetscheun Hans Gorwies, den 21. August Anno 1669.

Jürgen Knop zeichnet bei dieser Gelegenheit mit seiner Hausmarke. Das Amt des Fährmannes bekleidet er bis zu seinem Tode. Er stirbt 1678 in Artlenburg.

Über den Familiennamen und die Herkunft seiner Frau ist nichts bekannt. Aus der Todesbeurkundung ist nur zu entnehmen, dass sie Ilsabe hiess.

Am 11.6.1656 klagt die Magd des Artlenburger Zöllners gegen Jürgen Knops Frau vor dem Fürstlichen Amt in Lauenburg:

E 14. Actum Lauenburg, den 11. Juni Anno 1656. Zöllners Magd Klage zu Artlenburg contra Jürgen Knoops Frau in puncto Calumniarum et verberatianis (= wegen Beleidigung und Schlagens Heuto dato bringt des Zöllners Magd von Artlenburg an dieses Fürstl. Amt Klage ein, das Jürgen Knopen seine Frau daselbst sie nach vielen Scheltworten in I.F.G. (= Ihrer Fürstl. Gnaden) Zollhause geschlagen, nach fernerer Erkundigung haben sie sich verglichen, und soll die Knopische für die Gewalttätigkeit soviel Leinwand, als zu 8 Säcken nötig, and Fürstl. Amt liefern.

Jürgen Knops Frau stirbt 1680 in Artlenburg als Witwe.

Dieser Ehe entstammen folgende Kinder:

  1. (vielleicht) Margretha, geb. wahrscheinlich um 1645, die am 14.10.1667 in Artlenburg mit Hans von Rehlen getraut wird,
  2. Anna, get. Himmelfahrt 1647 in Artlenburg,
  3. Anna Elisabeth, get. Dom. 11.p.Trin. (23.8) 1648 in Artlenbug. Sie wird Dom. 5 p.Trin. (14.7.) 1675 in Artlenburg mit Johan Meyer getraut,
  4. Johan, geb. um 1650. Über seine Geburt ist in den Artlenburger Kirchenbüchern nichts zu finden. Er könnte dennoch in Artlenburg geboren sein, denn zwischen 1649 und 1651 fehlen die Blätter in den Kirchenbüchern. Da er 1682 heiratete, könnte das angenommene Jahn führ die Geburt gut stimmen. Näheres under…2.
  5. Jürgen Hinrich, get. Dom. 3. Adv. (17.12.) 1654 in Artlenburg. Es ist wohl identisch mit Jürgen Knop, der 1709 bei einer Ehestiftung in Hohnstorf alse Zeuge gennant wird. (E.26).

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Stammtafel Der Familie Knoop

My father and uncle were recently given a document that their uncle had written about the Knoop family name in 1957. His name was Dr. Herbert Knoop who lived in Hamburg. The photocopy given to me was in good shape, but did not fair well when scanned in as text. The document will be released … Read more

A gathering of Knoops

Taken in Klevenow, Germany on 1.10.2006. In the picture: Annemarie Knoop, Erika Knoop, Katarina Knoop, Henning Knoop, Ljerka Knoop, Heino Knoop, Horst Knoop. — Marc

The Knoop Family Tree

Since launching this site in ernest, I have had the pleasure of meeting many other Knoops from all over the world including Norway, South Africa, America, the Netherlands and several right here in Canada. Many ask me if we’re related – something I could not possibly answer. To attempt to answer that and provide a … Read more